Myth-busting: disinformation


Nur ein paar Grad! Erderwärmung: Zahlen stimmen nicht EU verbietet Bunt- und Wachsmalstifte Europäische Panzer auf Pariser Straßen FAKE NEWS Desinformationen (Fake News)
verschleiern vorsätzlich und konsequent die Wahrheit. Desinformation setzt
irreführende Informationen bewusst zum eigenen politischen
oder finanziellen Vorteil ein. Lügengeschichten verfälschen,
verdrehen und leugnen die Wahrheit. Die moderne Technik sorgt
für eine schnelle Verbreitung von Desinformationen. Wir haben es hier
mit einer echten Bedrohung zu tun. Demokratie heißt nämlich, dass wir uns gut informiert
eine politische Meinung bilden. Wie erkennen wir Lügengeschichten? Zunächst einmal muss uns klar sein,
dass es so etwas gibt, dass es Menschen gibt, die versuchen,
uns für dumm zu verkaufen, uns zum Narren zu halten
und unsere Meinung dadurch zu beeinflussen. Das zu durchschauen,
ist schon mal ein erster Schritt. Als erstes muss man klären, ob derjenige,
der die Information verbreitet, auch wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Zumindest auf Twitter haben wir es mit vielen Fake-Konten zu tun. Dahinter verbergen sich keine echten Menschen;
sie dienen nur der Propaganda. Man kann sie allerdings leicht erkennen, denn bei 20 000 Tweets pro Tag handelt es sich wohl eher um einen Bot. Hier wird per Fernbedienung Propaganda betrieben. Was bezwecken die Leute
mit der Verbreitung von Desinformationen? Ein Motiv besteht darin,
Zwietracht zu säen, den Anschein zu erwecken, dass die Meinungen
zu einem bestimmten Thema sehr weit auseinanderliegen. Wenn das in der Öffentlichkeit
so wahrgenommen wird, ist es für uns natürlich viel schwieriger,
zu einem Konsens zu gelangen und diese Probleme zu lösen. Sie wollen die Gesellschaft
spalten und polarisieren. Der Verstand soll bei Entscheidungen
nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wie gehen die Leute methodisch vor? Es geht in erster Linie um Emotionen. Deshalb gilt die Faustregel:
Wenn Sie im Internet etwas sehen, was Sie wütend macht, sollten Sie unbedingt prüfen, woher das stammt
und ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht. Testen Sie sich selbst. Achten Sie darauf,
ob Sie emotional reagieren. Ist dies der Fall, dann steckt mit Sicherheit Heimtücke dahinter. Was können wir
gegen Desinformationen tun? Man kann sich gegen Desinformation
wie gegen Grippe oder Masern impfen lassen:
Jemand, der Ihnen erklärt, wie man Menschen absichtlich in die Irre führt, verabreicht Ihnen zunächst
eine Falschinformation in geringer Dosierung. Sobald Sie dann einmal hinter
die Strategie dieser Leute gekommen sind, können Sie Lügengeschichten leichter erkennen
und gehen ihnen nicht mehr so leicht auf den Leim. Wir dürfen nicht vergessen,
dass man uns vorsätzlich hinters Licht führen will. Die Verbreiter von Fake News verfügen über
schier unendliche Ressourcen und sind sehr kreativ. Wenn Sie also schon ein- oder zweimal
darauf hereingefallen sind, so ist das kein Wunder. Was wir aber tun können,
ist andere zu warnen, sobald wir einen Beitrag
als Desinformation erkannt haben. In diesem Fall gibt’s nur eins: Nicht verbreiten oder teilen,
nicht darauf klicken und sich nicht mit den Leuten einlassen. Welche Rolle spielen die Online-Plattformen? Die Grundlage einer jeden Demokratie ist
die Meinungs- und Ideenvielfalt. Wir diskutieren
hier miteinander ganz öffentlich. Bei solchen Diskussionen scheiden sich
die guten Ideen ganz automatisch von den schlechten. Gelangen die Ideen jedoch
über dunkle Kanäle zu den Menschen, ohne Überprüfung, ohne Gegenbeweis,
dann ist es aus mit der Meinungs- und Ideenvielfalt; dann haben wir es mit purer Manipulation zu tun. Ich weiß auch nicht genau,
aber es geht in jedem Fall um Emotionen. Wenn es also um Emotionen geht, wieso machen wir es dann nicht einfach
etwas schwieriger, die Desinformation zu teilen? Es dauert nur zwei Sekunden,
bis die Schaltfläche „Teilen“ erscheint. Während sich die kleinen Kreise
zwei Sekunden lang drehen, können Sie jederzeit abbrechen. Und wenn Sie es wirklich teilen möchten,
dann müssen Sie lediglich warten. Welchen Tipp haben Sie für uns bereit? Nicht teilen. Nicht auf „Teilen“ klicken, solange Sie nicht wissen,
ob die Information auch wirklich echt ist. Im Dezember 2018 hat die EU
ihren Aktionsplan gegen Desinformation vorgestellt. Es handelt sich hierbei
um ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen vorsätzlich
irreführende Online-Beiträge.

6 thoughts on “Myth-busting: disinformation

  1. I really liked the style of this video, but the beginning was a bit hard to look at and read without pausing. Anyways, disinformation has become quite a widespread phenomenon nowadays and I'm glad Europe is taking it seriously. Over here in America we have a government that contradicts itself so frequently that we're really vulnerable to polarizing content.

  2. Latest election in India used massive use of fake news to bash opposite parties, distort history, racial and religious disharmony through whatsapp, facebook.

  3. Ok, great, now, what will happen when someone from the outside calls on the bullshit? I mean I agree with the message, but deplatforming anyone, not agree. Provide proof, counterargument and all that. But hey, that would mean that the platforms put down the ban hammer, use logic, accept the fact they might have fake news, no news, etc., and, if provided with different proofs to accept criticism.

    Now I understand this is a small youtube channel, but still. If anyone finds a different channel that battles fake news, for the love of God, reply with the name.

    I only know 1. Tunderfoot, and he is going ham, in his domain. Until he gets deplatformed for insert stupid reason nr 123243355.

    Nice video.

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